Mal mehr Schatten, dann wieder weniger Licht

Am Freitag waren wir bei den Ezelsdorfern zu Gast. Waren diese in ähnlicher Aufstellung wie zur Zeit noch vor zwei Jahren eher auf die Abstiegsplätze fixiert sind sie nun eine der stärksten Mannschaften in der Liga. Dies liegt unter anderem am wieder erstarktem Schnupp und an Armin Lang, der in der Mitte stabilisiert.

Unserer Spiel lässt sich sehr leicht an einigen Punkten festmachen: Die Doppel 1+2 waren ziemlich chancenlos. Schorsch und ich als Doppel drei lagen nach zwei Sätzen ohne irgendwelche Ideen hinten (zweiter Satz zu drei verloren!). Den dritten konnten wir irgendwie in der Verlängerung gewinnen, dann riß der Faden bei Schnupp/Forster – Glück gehabt. Dann ging gar nichts mehr, bis endlich Herbert noch einen Punkt holte gg. Leser. Die Grünewalds beendeten dann den Kampf – 9:2 für die Ezelsdorfer.

Fazit: Beide von uns gewonnenen Spiele gingen über fünf Sätze, insgesamt drei Sätze gingen in der Verlängerung für uns aus. Wir verloren auch nur zwei Spiele in fünf Sätzen. Man muss also konstatieren, dass mit sehr viel Glück auch eine 9:4-Niederlage drin gewesen wäre, ein 9:0 wäre aber auch nicht unglücklich gewesen. Und das Licht war nicht toll und das Wasser beim Duschen eher etwas kühl.

Besser ging es am Montag daheim gegen Altdorf. Aus der Altdorfer Wundertüte entstiegen angenehmer Weise weder Übelmesser noch Bernhard Schirmer, mit einigen anderen aus der Meldeliste hatten wir eh nicht gerechnet. Hier ging es dann doch besser, unser Einserdoppel (Thomas/Herbert) gewannen klar während Peter mit Jürgen und Schorsch mit mir sich doch ziemlich quälen mussten. Jeweils der fünfte Satz ging an uns, hätte auch anders laufen können.

In den ersten drei Einzeln gewann Peter gegen Pfeifer nur einen Satz, Thomas und ich gewannen klar. Herbert verlor ebenso klar gegen Hoan, das Licht war nicht so gut. Im hinteren PK stellte sich Schorsch grauenhaft gegen Steinmann-Zeiß´an, die Dame mit doch fast 1300 Punkten konnte er erst im fünften Satz durch geschickte Variationen bei den Aufschlägen besiegen. Jürgen verlor in einem offenen Spiel gegen Schrödel.

Somit eine 6:3-Führung und weiter ging’s mit zwei glatten Siegen im vorderen Paarkreuz. Ich kam überhaupt nicht mit Hoang klar genau wie Herbert mit Julia Graf. Schorsch blieb seiner schlechten Form weiter treu und verlor auch gegen Schrödel. Zu unserer Freude konnte Jürgen dann ungefährdet zu machen.

Fazit: wie die Altdorfer mit Übelmesser und Schirmer gewesen wären weiß man nicht aber mit schwant übles. Und die Nachricht des Tages: Wir sind Tabellenführer!


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