3 Ersatzspieler reichen nicht

Mittwoch Abend, 20.30 Uhr im Haberloh. Blöder Tag, unchristliche Zeit und die Halle vollgestellt mit Tischen. Die Dritte zu Gast beim TV 1877 Lauf. Diese stark geschwächt mit drei Mann Ersatz, wir haben ausschließlich Wolfgang W. als Ersatzmann dabei. Das sollte die Favoritenrolle der Laufer ein bißchen eingrenzen.

In den Doppeln keine Überraschungen: Dass Schmidt/Müller gegen unser frisch zusammengestelltes Doppel Thomas/Wolfgang gewinnen war jetzt nicht wirklich überraschend. Dass Günter und ich gegen das Zweierdoppel erst im fünften Satz gewinnen konnten war schon mal ein erster Fingerzeig. Peter und Jürgen agierten fast gewohnt souverän, irgenwie hatten sie den dritten Satz verschlafen, dafür gab’s dann im Vierten ein kräftiges auf die Laufer Mütze, also schon mal alles im Lack.

Das erste PK bot nur wenig Überraschung. Dass ich gegen Andi verliere war eingepreist, das Spiel von Thomas gegen Müller hätte so rum oder so anders rum ausgehen können, es ging halt so rum aus und schon lagen wir 2:3 hinten.

Eher unerwartet waren dann die beiden Fünf-Satz-Niederlagen in der Mitte, es hätte auch gut ein Spiel kommen können. Dafür konnten dann Jürgen und Wolfgang in je vier Sätzen gewinnen, 4:5.

Im zweiten Durchgang dann der obligatorische Sieg Andi’s. Ich kam gegen Müller auch nicht in die Puschen, in den ersten zwei Sätzen gerade mal 11 Punkte in Summe. Die nächsten beiden dann denkbar knapp in der Verlängerund gewonnen und endlich der erste Sieg in der Saison. Ohne die gute Beratung (Dank vor allem an Günter) wäre ich nicht in den vierten Satz gekommen.

In der Mitte ging es dann eher tragisch weiter. Peter verlor in vier Sätzen, davon waren drei in der Verlängerung und einer knapp. Richtig kurios war Günters Spiel (oder eigentlich Laburda’s ). Auf den ersten Blick sieht man fünf knappe Sätze. Aber jeder Satz bestand aus zwei Hälften. So lag Günter im ersten Satz mit 10:4 vorne und Laburda knallte jeden Ball weg. Und so ging es in jedem Satz, mal führte Günter und Laburda holte auf, mal umgedreht. Wirklich eher dem Pech geschuldet war dann die knappe Niederlage im fünften Satz, da war die Ratzen Laburdas aus bedrängter Position wohl spielentscheidend.

Im letzten Spiel des Tages verlor Jürgen nach einem gewonnen Satz die nächsten drei Sätze jeweils in der Verlängerung, auch das hätte anders laufen können.

Und nun: wir haben noch drei Spiele, davon zwei daheim gegen Gersdorf und Hersbruck. Wenn da noch was geht ist der Relegationsplatz noch gut in Reichweite.


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